Ich hab es hier ja schon das eine oder andere mal erwähnt, dass Ich ein relativ penibles Haushaltsbuch mit mittlerweile stattlichen 95 Ausgabenkategorien führe.
Darunter auch 10 Kategorien die mehr oder weniger mit meinem Auto zusammen hängen.
Dadurch kann Ich genau sehen, was mich der Luxus einer unbeschränkten Mobilität im Monat bzw. im Jahr kostet.
Im Jahre 2018 gab Ich dafür 5089,44 € aus, im Jahre 2019 immerhin 3464,81 €, im Jahr 2020 waren es 3758,76 €. 2021 waren es dann wieder 5069,69 €. Das war deswegen so hoch, weil Ich einerseits noch viel Geld für Reparaturen in meinen alten Polo gesteckt habe (ca. 800 €) und andererseits dann ab Sommer die Raten für das neue Auto zahlen musste (ca. 2000 €). Im Jahr 2022 kostete mich der Spass 4834 € und in 2023 schlappe 6200 €!
Diese setzten sich aus folgenden Posten zusammen:
– ADAC: 54 €
– Parkgebühren: 63,57 €
– Benzin: 1219,43 €
– Autozubehör (Wischwasser, Eiskratzer, etc.): 34,47 €
– Bussgelder: 20 €
– Werkstattkosten: 1404,56
– KFZ-Steuer: – 77 € (Ich hatte gemerkt, dass ich vergessen habe den Dauerauftrag für meinen alten, 2021 abgegebenen Polo zu kündigen und hab dann weiter Steuer für ein Auto bezahlt, das Ich gar nicht mehr besass und das nun zurück erstattet bekommen.)
– KFZ-Versicherung: 940,72 (so viel, wegen dem Schaden den Ich selber verursacht und über die Versicherung hab regulieren lassen.)
– Autoraten: 2535,42 €
Macht Summa Summarum: 6195,17 €!
Also in Dresden wäre es ja vielleicht noch gegangen ohne Auto, aber jetzt wo Ich wieder hier auf dem Dorf wohne.
Alleine die Spontanität, die einem so ein fahrbarer Untersatz bringt ist schon geil. Eine halbe Stunde bevor der Baumarkt um 20 Uhr schliesst noch mal schnell n Päckchen Schrauben kaufen gehen. Nachts um drei mal eben bei McDonalds im Drive In die Wampe voll hauen. Tonnenweise Einkäufe auf einmal erledigen, so dass man nur einmal die Woche aus dem Haus muss. Samstag Mittag mal spontan nach Bad Dürkheim oder Trier fahren. Mit dem Auto in Urlaub fahren (für mich als in der Kindheit so geprägter Mensch, die mittlerweile einzig vorstellbare Möglichkeit eines mir gefallenden Urlaubs – was war der Berlin-Urlaub ohne Auto teilweise eine Qual…).
Ohne Auto sein ist wie ohne Hand sein, hat mal jemand gesagt. War Ich das? Ich weiss es nicht mehr…

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