12:23 Uhr
Dieser Tage bin Ich mal wieder auf Spiegel Online über einen Artikel gestolpert, und wir kennen das ja, dass wenn der Philipp schreibt, dass er auf Spiegel Online mal wieder über einen Artikel gestolpert ist, dass er dann hier dazu einen Blogbeitrag verfasst.
Also, in dem Artikel mit der Überschrift “Extreme Browsernutzung – Firefox-Userin arbeitet mit 7500 geöffneten Tabs – und verliert alle auf einmal” ging es um eine Frau, die auf Ihrem Computer Firefox mit 7500 parallel geöffneten Tabs laufen hatte, der Browser dann abgestürzt ist und dann aber nicht wie sonst die abgestürzten Tabs wieder hergestellt hat, sondern diese verschwunden waren. Ein Anruf bei der Hotline half und verschaffte Erleichterung ob der wiederhergestellten Sitzung.
Zitat aus dem Artikel: “Der Fall erregte die Aufmerksamkeit des britischen Computerfachmagazins »PC Mag« . Von diesem darauf angesprochen, wie es denn sein könne, dass ein Mensch so viele Reiter auf einmal geöffnet habe, antwortete die Frau, es handele sich um ihre spezielle Form der Erinnerung. »Ich scrolle gern zurück«, sagte »Hazel«, die ihren richtigen Namen nicht nennen wollte. Betrachte sie ein Cluster von Tabs, das sie vor Monaten bereits geöffnet habe, sei das »wie eine Reise in die Vergangenheit zu dem, was ich getan oder gelernt habe, worüber ich nachgedacht habe«.”
Das kam mir doch irgendwie bekannt vor.
Nun, 7500 Tabs hatte Ich auch noch nicht offen, aber so zwischen 700 und 2000 sind es bei mir doch auch meistens. Aktuell sind es z. B. 1017 Stück.
Jetzt kann man sich natürlich fragen: Warum muss man 1700 Tabs offen haben? Und: Wird das nicht unübersichtlich?
Nein, wird es nicht, wenn man mit Windows 11 und den multiplen Desktops arbeitet. Da kann man nämlich so viele Desktops öffnen wie man will und dann auf jedem ein paar Fenster mit einigen Tabs ablegen.
Ich hab z. B. einen eigenen Desktop fürs Streaming / Youtube etc. mit ca. 100 offenen Tabs mit Youtube-, Mediatheken- oder Streaming-Videos (Filme, Serien etc.) die Ich mir irgendwann einmal ansehen
Einen Desktop nur für Pornos (immerhin 439 offene Tabs aktuell).
Einen Desktop mit 250 Tabs mit Dingen zu einem neuen “Hobby”.
Einen Desktop mit 57 Tabs auf denen Ich mir Sachen merke oder Sachen recherchiere, die Ich mir irgendwann ggfs. einmal kaufen will wie z. B. Haushaltswaren (Tassen, Gläser, Geschirr etc.), eine Markise für die Terrasse, eine Gartenliege, Lampen, Handtücher, eine Uhr, Möbel, Werkzeug, Grillzubehör, Kleidung, usw.
Ausserdem einen Desktop mit 66 “Sonstigen” Tabs, die in keines der bisher genannten Schemas passen (Artikel die Ich mal lesen will, Webseiten, die Ich mir mal ansehen will,
Ebenso einen Desktop mit ca. 40 Tabs zu einem Speziellen (mal wieder “Buchprojekt“, was wahrscheins aber eh nix wird) zu dem Ich was recherchieren muss.
Also wie gesagt, ganz so schlimm wie diese Dame treibe Ich es nicht, doch so an die 2000er Grenze bin Ich auch schon mal rangekommen…

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