Wenn man bei sich zu Hause mal ein wenig aufräumt und ausmistet, oder wenn man wie Ich unlängst bei meinem Opa mel ein Haus entrümpelt und komplett leer macht, dann findet man sicher irgendwo eine Schublade in der ganz viele Pappmäppchen mit genau drei Passbildern sind.
Alle so ein etwa im Abstand von 10 Jahren entstanden.
Ich hab auch so eine Schublade, Ich weiss leider nur im Moment nicht genau wo Sie ist, da hier immer noch teilweises Umzugschaos herrscht.
Aber Ich hab einen “Tresor”, eigentlich ist es ein alter Küchenschrank mit einem Schloss dran, in dem ganz viel alter Krimskrams ist. Alte Franc und DM Münzen, alte Pässe und Ausweise von mir und meiner Familie usw. Ich glaub wenn Ich da mal reinsehe, finde Ich bestimmt meine alten Passbilder. Wie sah Ich wohl auf meinem ersten Ausweis mit 16 aus?
Meine Familie hat in den letzten 10, 15 Jahren leider immer weniger Fotos gemacht, so von Anlässen wie Geburtstagen und so.
Daher hatten wir auch nicht viele aktuelle Bilder von meinem Vater, als er 2009 gestorben ist. Oder von meinem 2020 verstorbenen Onkel.
Daher hat meine Mutter nun kleine Bilderrahmen mit Passbildern in Ihrer Wohnung stehen.
Wie gesagt: Eins abgeben, drei in die Schublade legen.
Das soll nun leider enden.
Hat man uns vor ein paar Jahren ja leider schon dazu verdonnert, starr geradeaus, ohne jegliche mimische Regung in die Kamera zu starren, Biometriefotos (oder ehr Fahndungsfotos) und so, so ist nun auch das Ende der klassischen Papierfotos beschlossene Sache.
Entweder man geht zum lizenzierten Fotografen, der die Bilder gleich online ans Amt schickt oder man lässt sich direkt im Bürgercenter knipsen.
Tja, auch hier macht sie nicht hat, die technische Entwicklung.
Schade…

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