Holz, Stahl und Stein

Heute kann Ich euch mal was lustigen erzählen.

Dieser Tage hab Ich mir mal neue Bohrer für die Bohrmaschine gegönnt. Ich hatte hier zu Hause ein Projekt angefangen und wollte mir mein Büro endlich mal fertig einrichten (mehr dazu in einem eigenen Beitrag). Dazu musste mir dazu einen neuen Schreibtisch bauen. 

Damit Ich das ordentlich machen konnte, wollte Ich mir endlich mal neue Bohrer kaufen.

Vor allem so welche für Holz. 

Nun gibt es ja grob gesagt drei “Hauptsorten” von Bohrern: 

Solche für Holz, die sind vorne erin wenig spitz und die Winden sind etwas angeschärft. 

Solche für Stein, die sind vorne wein wenig verbreitert an der Spitze. 

Und welche für Stahl, die sind eher gerade und stumpf vorne. 

So hat man also für jeden Zweck, den richtigen Bohrer. 

Oft sind solche Bohrer ja aus so genanntem “Hochleistungs-Schnellarbeits-Stahl” gefertigt. Dieser hat z. B. den Vorteil dass er höhere Temperaturen aushält, usw. 

Umgangssprachlich wird hier oft abgekürzt auf “HSS”, also die Kurzform von “Hochleistungs-Schnellarbeits-Stahl”, was anscheinend das deutsche Backronym ist, im englischen spricht man von “High Speed Steel”. 

Wofür HSS aber definitiv und eindeutig NICHT steht, und damit kommen wir zu dem was Ich euch eigentlich erzählen will, das ist die Bezeichnung “Holz, Stahl und Stein”. 

Ich meine tatsächlich dass mir irgendjemand in meiner Kindheit, so vor 30 Jahren oder so, mal erzählt hat, dass die Bezeichnung “HSS” bei Bohrern dafür steht, dass man damit eben in Holz, in Stahl und in Stein bohren kann. 

Und diese Falschinformation die hab Ich tatsächlich jahrelang geglaubt. 

Ich wusste zwar, dass es eben für verschiedene Zwecke verschiedene Bohrer (solche für Holz, solche für Stahl und eben solche für Stein) gibt und kannte sich auch, dachte aber echt es gebe da auch so eine vierte Sorte Bohrer, die eben alles kann. 

Bekloppt, oder?

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