Deutschland ein Wintermärchen
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 17 (Neuveröffentlichung)
12:00 Uhr CAPUT XVII Ich habe mich mit dem Kaiser gezankt Im Traum, im Traum versteht sich – Im wachenden Zustand sprechen wir nicht Mit Fürsten so widersetzig. Nur träumend, im idealen Traum, Wagt ihnen der Deutsche zu sagen Die… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 16 (Neuveröffentlichung)
CAPUT XVI Das Stoßen des Wagens weckte mich auf, Doch sanken die Augenlider Bald wieder zu, und ich entschlief Und träumte vom Rotbart wieder. Ging wieder schwatzend mit ihm herum Durch alle die hallenden Säle; Er frug mich dies, er… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 15 (Neuveröffentlichung)
CAPUT XV Ein feiner Regen prickelt herab, Eiskalt, wie Nähnadelspitzen. Die Pferde bewegen traurig den Schwanz, Sie waten im Kot und schwitzen. Der Postillion stößt in sein Horn, Ich kenne das alte Getute, »Es reiten drei Reiter zum Tor hinaus!«… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 14 (Neuveröffentlichung)
CAPUT XIV Ein feuchter Wind, ein kahles Land, Die Chaise wackelt im Schlamme; Doch singt es und klingt es in meinem Gemüt: »Sonne, du klagende Flamme!« Das ist der Schlußreim des alten Lieds, Das oft meine Amme gesungen – »Sonne,… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 13 (Neuveröffentlichung)
CAPUT XIII Die Sonne ging auf bei Paderborn, Mit sehr verdroßner Gebärde. Sie treibt in der Tat ein verdrießlich Geschäft – Beleuchten die dumme Erde! Hat sie die eine Seite erhellt, Und bringt sie mit strahlender Eile Der andern ihr… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 12 (Neuveröffentlichung)
CAPUT XII Im nächtlichen Walde humpelt dahin Die Chaise. Da kracht es plötzlich – Ein Rad ging los. Wir halten still. Das ist nicht sehr ergötzlich. Der Postillion steigt ab und eilt Ins Dorf, und ich verweile Um Mitternacht allein… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 11 (Neuveröffentlichung)
CAPUT XI Das ist der Teutoburger Wald, Den Tacitus beschrieben, Das ist der klassische Morast, Wo Varus steckengeblieben. Hier schlug ihn der Cheruskerfürst, Der Hermann, der edle Recke; Die deutsche Nationalität, Die siegte in diesem Drecke. Wenn Hermann nicht die… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 10 (Neuveröffentlichung)
CAPUT X Dicht hinter Hagen ward es Nacht, Und ich fühlte in den Gedärmen Ein seltsames Frösteln. Ich konnte mich erst Zu Unna, im Wirtshaus, erwärmen. Ein hübsches Mädchen fand ich dort, Die schenkte mir freundlich den Punsch ein; Wie… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 9 (Neuveröffentlichung)
CAPUT IX Von Köllen war ich drei Viertel auf acht Des Morgens fortgereiset; Wir kamen nach Hagen schon gegen drei, Da ward zu Mittag gespeiset. Der Tisch war gedeckt. Hier fand ich ganz Die altgermanische Küche. Sei mir gegrüßt, mein… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen Caput 8 (Neuveröffentlichung)
CAPUT VIII Von Köllen bis Hagen kostet die Post Fünf Taler sechs Groschen preußisch. Die Diligence war leider besetzt, Und ich kam in die offene Beichais‘. Ein Spätherbstmorgen, feucht und grau, Im Schlamme keuchte der Wagen; Doch trotz des schlechten… Continue reading