Deutschland ein Wintermärchen
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 16
Das Stoßen des Wagens weckte mich auf, Doch sanken die Augenlider Bald wieder zu, und ich entschlief Und träumte vom Rotbart wieder. Ging wieder schwatzend mit ihm herum Durch alle die hallenden Säle; Er frug mich dies, er frug mich… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 15
Ein feiner Regen prickelt herab, Eiskalt, wie Nähnadelspitzen. Die Pferde bewegen traurig den Schwanz, Sie waten im Kot und schwitzen. Der Postillion stößt in sein Horn, Ich kenne das alte Getute – Bisher erschienen: [tec-postlist catname=“deutschland-ein-wintermarchen“ order=“asc“] Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 14
Ein feuchter Wind, ein kahles Land, Die Chaise wackelt im Schlamme; Doch singt es und klingt es in meinem Gemüt: Bisher erschienen: [tec-postlist catname=“deutschland-ein-wintermarchen“ order=“asc“] Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 13
Die Sonne ging auf bei Paderborn, Mit sehr verdroßner Gebärde. Sie treibt in der Tat ein verdrießlich Geschäft – Beleuchten die dumme Erde! Hat sie die eine Seite erhellt, Und bringt sie mit strahlender Eile Der andern ihr Licht, so… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 12
Im nächtlichen Walde humpelt dahin Die Chaise. Da kracht es plötzlich – Ein Rad ging los. Wir halten still. Das ist nicht sehr ergötzlich. Der Postillion steigt ab und eilt Ins Dorf, und ich verweile Um Mitternacht allein im Wald.… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 11
Das ist der Teutoburger Wald, Den Tacitus beschrieben, Das ist der klassische Morast, Wo Varus steckengeblieben. Hier schlug ihn der Cheruskerfürst, Der Hermann, der edle Recke; Die deutsche Nationalität, Die siegte in diesem Drecke. Wenn Hermann nicht die Schlacht gewann,… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 10
Dicht hinter Hagen ward es Nacht, Und ich fühlte in den Gedärmen Ein seltsames Frösteln. Ich konnte mich erst Zu Unna, im Wirtshaus, erwärmen. Ein hübsches Mädchen fand ich dort, Die schenkte mir freundlich den Punsch ein; Wie gelbe Seide… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 9
Von Köllen war ich drei Viertel auf acht Des Morgens fortgereiset; Wir kamen nach Hagen schon gegen drei, Da wird zu Mittag gespeiset. Der Tisch war gedeckt. Hier fand ich ganz Die altgermanische Küche. Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut, Holdselig… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 8
Von Köllen bis Hagen kostet die Post Fünf Taler sechs Groschen preußisch. Die Diligence war leider besetzt, Und ich kam in die offene Beichais‘. Ein Spätherbstmorgen, feucht und grau, Im Schlamme keuchte der Wagen; Doch trotz des schlechten Wetters und… Continue reading
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Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 7
Ich ging nach Haus und schlief, als ob Die Engel gewiegt mich hätten. Man ruht in deutschen Betten so weich, Denn das sind Federbetten. Wie sehnt ich mich oft nach der Süßigkeit Des vaterländischen Pfühles, Wenn ich auf harten Matratzen… Continue reading