Fortsetzungsgeschichte

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 24

    Wie ich die enge Sahltrepp‘ hinauf. Gekommen, ich kann es nicht sagen; Es haben unsichtbare Geister mich Vielleicht hinaufgetragen. Hier, in Hammonias Kämmerlein, Verflossen mir schnell die Stunden. Die Göttin gestand die Sympathie, Die sie immer für mich empfunden. Bisher… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 23

    Als Republik war Hamburg nie So groß wie Venedig und Florenz, Doch Hamburg hat bessere Austern; man speist Die besten im Keller von Lorenz. Es war ein schöner Abend, als ich Mich hinbegab mit Campen; Wir wollten miteinander dort In… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 22

    Noch mehr verändert als die Stadt Sind mir die Menschen erschienen, Sie gehn so betrübt und gebrochen herum, Wie wandelnde Ruinen. Die Mageren sind noch dünner jetzt, Noch fetter sind die Feisten, Die Kinder sind alt, die Alten sind Kindisch… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 21

    Die Stadt, zur Hälfte abgebrannt, Wird aufgebaut allmählich; Wie’n Pudel, der halb geschoren ist, Sieht Hamburg aus, trübselig. Gar manche Gassen fehlen mir, Die ich nur ungern vermisse – Wo ist das Haus, wo ich geküßt Der Liebe erste Küsse?… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 20

    Von Harburg fuhr ich in einer Stund‘ Nach Hamburg. Es war schon Abend. Die Sterne am Himmel grüßten mich, Die Luft war lind und labend. Und als ich zu meiner Frau Mutter kam, Erschrak sie fast vor Freude; Sie rief:… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 19

    Oh, Danton, du hast dich sehr geirrt Und mußtest den Irrtum büßen! Mitnehmen kann man das Vaterland An den Sohlen, an den Füßen. Das halbe Fürstentum Bückeburg Blieb mir an den Stiefeln kleben; So lehmichte Wege habe ich wohl Noch… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 18

    Minden ist eine feste Burg, Hat gute Wehr und Waffen! Mit preußischen Festungen hab ich jedoch Nicht gerne was zu schaffen. Wir kamen dort an zur Abendzeit. Die Planken der Zugbrück‘ stöhnten So schaurig, als wir hinübergerollt; Die dunklen Gräben… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 17

    Ich habe mich mit dem Kaiser gezankt Im Traum, im Traum versteht sich – Im wachenden Zustand sprechen wir nicht Mit Fürsten so widersetzig. Nur träumend, im idealen Traum, Wagt ihnen der Deutsche zu sagen Die deutsche Meinung, die er… Continue reading

  • Leider etwas verspätet

    Ja, Ihr werdets gemerkt haben, eine neue Fortsetzungsgeschichte ist gestartet. „Der geheimnisvolle Maharadscha“ Das ist ein Plot den Ich vor glaube Ich über 10 Jahren einmal geschrieben und leider nie beendet habe. Etwa 20 Kapitel sind dabei herausgekommen. Deswegen nicht… Continue reading

  • Deutschland, ein Wintermärchen: Caput 16

    Das Stoßen des Wagens weckte mich auf, Doch sanken die Augenlider Bald wieder zu, und ich entschlief Und träumte vom Rotbart wieder. Ging wieder schwatzend mit ihm herum Durch alle die hallenden Säle; Er frug mich dies, er frug mich… Continue reading