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Ja, letztes Wochenende hatte Ich Lust mir mal Rinderrouladen zu machen. Die hatte Ich seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen.
Rinderrouladen, das ist ja auch so ein Klassiker meiner Kindheit. Einfach immer wieder lecker!
Da Ich kein Rezept dafür hatte, hab Ich Mama gefragt und mir aus Ihren Schilderungen und einer Internetrecherche sowie ein paar eigenen Ideen, dieses super leckere Rezept hier zusammen gebastelt:
Zutaten
- Vier Rouladen
- Dicke, geviertelte Gurkensticks
- Vier oder fünf Zwiebeln
- Zwei Gläser Rinderfond
- Zwei ordentliche Packungen Frühstücksspeck
- Eine Tube Tomatenmark
- Senf
- Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- Ein Glas Champignons, dritte Wahl in Scheiben
Zubereitung:
Fleisch ausbreiten
Fleisch zuerst mit Senf, dann mit Tomatenmark bestreichen.

Ordentlich schwarzen Pfeffer darüber mahlen.
Fleisch vollständig mit Speck belegen.
Danach ordentlich viel halbe Zwiebelringe darauf verteilen.
Unten einen dicken Gurkenstick, einlegen.

Dort wo das Fleisch etwas unförmig das Stück in die Mitte einklappen und dann von unten von der Gurke her anfangen die Rouladen zu rollen.

Danach die Rouladen entweder mit Küchengarten oder Nadeln fixieren.

Die Rouladen von allen Seiten in einem großen Bräter mit ordentlich Öl schön anbraten, bis sie überall eine wunderbar dunkelbraune Farbe haben.

Rouladen herausnehmen und beiseite legen.

Gehackte Zwiebelringe und Dosenchampignons anbraten.

Wenn alles ein wenig Bräune hat, den restlichen Inhalt der Tube, Tomatenmark dazu machen, anschwitzen und mit dem Rinderfond ablöschen.
Die Rouladen hineinsetzen und gar ziehen lassen.

Etwa 2 Stunden auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Immer mal wieder reinschauen, die Rouladen wenden und bei Bedarf Wasser nachschütten, damit nichts anbrennt aber nicht so viel, dass die Sauce wieder zu flüssig wird und man se später wieder zu sehr andicken muss
Zum Ende der Garzeit noch mal gut 1/2 l Wasser nachschütten, etwas köcheln lassen.
Rouladen herausnehmen und Sauce mit dunkler Mehlschwitze abbinden (nicht passieren!).

Dazu gab es bei mir dann Knödel aus dem Kochbeutel und Rotkraut aus dem Glas. Für mich alleine, wollte Ich da nun nicht auch noch bei den Beilagen so einen Aufwand betreiben, schliesslich wollte Ich auch noch was von meinem Sonntag haben.
Aber alles in allem war das seeeeeeehr lecker!
Vor allem die Sauce! Zum reinsetzen!
Wie man sieht, gutes Essen muss nicht schwer sein!
Viel Spass beim nachkochen!

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