Berichterstattung

Ich bin ja wahrlich kein Fan der AfD!

Im Gegenteil, Ich halte diese Partei zwar nicht so gefährlich wie manche Medien es tun (Die Wahl eines AfD Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt wird ja im Moment schon fast als Stufe 1 der neuen Machtergreifung gesehen, an deren Ende ja nur eine neue Nazi-Diktatur in Deutschland stehen kann), leiden kann Ich die „Schnullernazis“ (Ich glaub der Ausdruck ist von Volker Pispers) aber trotzdem nicht.

Ich würd mir eher die Hand abhacken, als dass Ich jemals mein Kreuz rechts der SPD machen würde (wobei Ich die im Moment auch nur für bedingt wählbar halte).

Trotzdem befremdete mich die Berichterstattung darüber.

Nun stolperte Ich dieser Tage mal wieder über einen Artikel auf Spiegel Online wo es darum ging, dass eine Kandidatin der AfD bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen auch als Wahlwerberin tätig war und Stimmen auszählte.

Zitat: „Im niedersächsischen Buchholz in der Nordheide kandidierte eine AfD-Politikerin für Kreistag, Stadtrat und Ortsrat – und betätigte sich trotzdem bei der Stimmenauszählung. Das Wahlergebnis bleibt dennoch gültig.“

Ok, dass das nicht erlaubt ist, weiss Ich nicht.

Weiter heisst es: „Hintergrund ist den Angaben nach eine sogenannte Schutzvorschrift, mit der die Beeinflussung von Wahlergebnissen, bei denen Wahlhelfer selbst kandidieren, verhindert werden soll.“

OK, soweit so gut.

Doch zur Einschränkung: „Sie habe dabei nur Stimmen für die Bürgermeisterwahl ausgezählt sowie Stimmzettel ausgegeben. Die Stimmen für die drei Kommunalparlamente, für die sie selbst kandidierte, habe sie nicht mit ausgezählt. Nach Bekanntwerden ihrer Kandidatur habe der Wahlvorstand dies verhindert. Wie genau der Interessenkonflikt auffiel, ist nicht bekannt. Zuvor hatte das Portal »Buchholz Aktuell« berichtet.“

Aha, also dich alles nicht so schlimm?

Weiter im Text: „Bei der Bürgermeisterwahl habe dieser Interessenkonflikt aber nicht bestanden. Laut Landeswahlleitung gebe es keine Anhaltspunkte für eine Einflussnahme auf das Wahlergebnis der Kommunalparlamente. »Zweifel an der Richtigkeit dieser Wahlergebnisse ergeben sich daraus nicht.« Die Gültigkeit der Wahlen werde nicht infrage gestellt.“

Mein einziger Gedanke war nur der, ob man denn bei einer anderen Partei, z. B. den Linken, genauso berichtet hätte, oder ob das mal wieder ein kleines Beispiel dafür ist, wie die Medien dazu beitragen, die Sympathien für diese Partei immer weiter zu erhöhen.

Es würde mich ernsthaft wundern, wenn die AfD in Sachen-Anhalt 2031 unter 50 Prozent käme…

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