Hinterzimmer

Heute Abend hab Ich es endlich mal wieder ins Kino geschafft.

Dass Ich so lange nicht mehr war, das letzte mal war glaube Ich der 2. Teil von „28 Years Later“, „The Bone Temple“ hiess die 2. Fortsetzung, liegt darin, dass entweder die ganze Zeit nix gescheites kam oder Ich das was Ich gucken wollte („Der Astronaut“) verpasst hab…

Heute hab Ich dann endlich mal wieder was gefunden, was mich angesprochen hat.

Ein kleiner Indy-Film namens „Backrooms“

„Backrooms“ sind laut der allwissenden Müllhalde „eine moderne Sage der Internetkultur aus dem Genre der Creepypasta. Die „Backrooms“ (engl. für „Hinterzimmer“) sind demnach sehr ausgedehnte oder sogar unendlich weite Innenräume oder Landschaften, die nur betreten werden können, wenn man aus der Realität „glitcht“. In Videos oder Computerspielen werden sie als eintönige und meist menschenleere, endlose Labyrinthe dargestellt und oft prozedural generiert.“

Gehört hab Ich da wohl schon länger von aber das erste mal richtig beschäftigt hab Ich mich damit, als Ich mir Mitte 2024 ein Lets Play des Spiels „Pools“ von Gronkh angesehen habe, das das Thema aufgreift.

Nun wurde das ganze also verfilmt.

Mein Eindruck? Joa. Ok. Kann man sich mal ansehen.

Irgendwie war der Film nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut, irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch.

Ich weiss nicht. Irgendwie so ein „You get what you expect“-Ding.

Aber um was geht es überhaupt:

Clark ist ein gescheiterter Architekt und Besitzer eines schlecht laufenden Möbelgeschäfts. Er versucht, mit seiner Alkoholsucht und seiner scheiternden Ehe zurecht zu kommen. Er geht zur Therapeutin, die selbst ein Trauma durch den Abriss ihres Elternhauses und die Einweisung ihrer agoraphobischen Mutter in eine Klinik verarbeitet. Nachdem Clarks stellvertretende Filialleiterin Kat und ihr Freund Bobby einen Werbespot mit für den Laden gedreht haben, übernachtet Clark im Geschäft und bemerkt, dass die Lichter nachts auf mysteriöse Weise flackern und sein Fernseher spinnt. Als er den Sicherungskasten überprüft , entdeckt Clark einen leuchtenden Schlitz in einer Wand. Er nähert sich ihm, stürzt hindurch und gelangt in die „Backrooms“.

Der Schluss wich ein wenig vom Rest des Films ab, liess einen aber eher ratlos zurück.

Wenn Ich den Film gedreht hätte, hätt Ich das so gedreht, dass man da z. B. Touristen durch die Backrooms führt und Touren anbietet, da der Besitzer des Ladens ja kurz vor der Pleite steht, hätte sich das angeboten. Daraus hätte man dann noch einen weiteren Spin drehen können oder so.

Aber so….

Ja, wie gesagt, ein guter Ansatz aber dann ging der Story auf halbem Wege leider der Sprit aus….

Wenn Ich das Mama erzähle, dann sagt sie wieder: Und dafür hast du dann n Haufen Geld ausgegeben! Also Ich geh ja nur ins Kino, wenn der Film wirklich gut ist! (Dass Sie mit mir vor ein paar Wochen zusammen im Kino war und die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen hat, ob dem Scheiss, den Sie sich da mit „Sturmhöhe“ hat müssen ansehen, bedecken wir mal mit dem Mantel des Schweigens. Ich hab mir n anderen Film angesehen….)

Aber bei mir ists mit dem Kino eben genauso wie mit dem grillen: Ich grille nicht, weil Ich was essen will, sondern Ich grille, weil Ich grillen und mir einen schönen Tag auf der Terrasse machen will. Da stört es mich dann auch nicht, dass die Holzkohle eine Stunde braucht bis Sie durchgefeuert ist.

Und beim Kino ist es eben so, dass Ich ja nicht ins Kino gehe, weil Ich mir einen Film ansehen will, sondern Ich gehe ins Kino, weil Ich mal wieder raus will aus meinem Puff hier, mal wieder was draussen, vor der Haustür machen will und Ich es einfach schön finde, sich mal wieder einen Film auf der riesen XXL Leinwand anzusehen.

Ach ja, und ein positiver Nebeneffekt hat das Kino auch noch: Der Saal ist klimatisiert! Das ist bei unseren aktuellen Temperaturen nicht zu unterschätzen! Bei uns sinds diese Woche durchgängig 35 – 37 Grad! Meine Klimaanlage hier im Büro läuft schon den ganzen Tag ohne Pause!

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